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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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12. NACHT DER KIRCHEN
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Einladung zum Leben: Träume und Wege.
Samstag 18.08.2012 20:00 Uhr bis Samstag 18.08.2012 24:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kirchen und Religionsgemeinschaften in Halle und Saalekreis
Veranstaltende Gemeinde: Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis,
Rubrik: Weitere Veranstaltungen, Führungen und Besichtigungen, Gottesdienste und Andachten, Musik/Kirchenmusik, Theater und Film, Veranstaltung für Kinder und Jugendliche, Vorträge und Lesungen
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„Erfolg… definitiv Erfolg!“ resümiert der Kantor der Marktkirche Iréneé Peyrot das Erlebte in der 12. NACHT DER KIRCHEN. Mit Blick auf sein gemeinschaftlich mit Pfarrerin Dr. Sabine Kramer gestaltetes offenes Singen „Lieder der Reformation“ ergänzt er: „Was hier in der Marktkirche so stattfand, war sehr nett, sehr sympathisch.“ Diese Aussage unterstützt auch der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Hans-Jürgen Kant: „Im Markt habe ich mich sehr darüber gefreut, wie rege die Menschen mitgesungen haben.“ Ein positives Fazit, dass vieler Orten zu vernehmen war, sowohl von Besucherinnen und Besuchern, als auch von den vielen ehren- und hauptamtlich Engagierten der beteiligten Gotteshäuser. Nach Einschätzung des Veranstalters, der hallenser Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), haben wiederum weit mehr als 6.000 Menschen die Möglichkeit genutzt zu ungewöhnlicher Stunde den Gotteshäusern der Region einen Besuch abzustatten.

Bereits am frühen Abend schwärmten viele Besucherinnen und Besucher in die Kirchen und Gemeindehäuser der Region. Die Schochwitzer Kirche konnte bereits am Nachmittag viele neugierige Gäste zählen, die sich das etwas außerhalb von Halle gelegene Gotteshaus ansehen wollten. Leider wurde kurzfristig der Kirchturm für den Publikumsverkehr gesperrt. „Sicherlich ist die Reaktion der Leute erst einmal Enttäuschung, aber trotzdem im Ganzen dann doch erstaunlicher Weise positiv. Man muss halt das Beste aus der Situation machen!“ gibt Förderkreismitglied Dieter Kuhnigk zu verstehen. Und das ist den Schochwitzern auch bestens gelungen. Kurzer Hand organisierten diese als Ersatz für mangelnde Turmbesteigung eine Ausstellung mit Werken der hallenser Künstlerin Beata Sienko. So verwundert auch nicht der optimistische Blick in den Abend. „Wir haben aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus 50 Würstchen gekauft und versuchen diese heute noch an den Mann bzw. die Frau zu bringen!“ freut sich Kuhnigk auf den noch jungen Abend. Das engagierte Mitglied des Förderkreises ist übrigens einer von ca. 350 Ehrenamtlichen, die neben den hauptamtlich Mitwirkenden dafür Sorge tragen, dass die Gäste sich auf ihrer Reise durch die Kirchen bestens aufgehoben fühlen.

Während Schochwitz noch darauf wartet den Grill anzuwerfen, gehen auf dem Gelände der Passendorfer Kirche bereits die ersten Würstchen über den Tisch. So haben bereits 19:00 Uhr und somit einen Stunde vor dem offiziellen Start ca. 75 Personen den Weg nach Halle-Neustadt gefunden, um dem Konzert des hiesigen Posaunenchors beizuwohnen. Diese musikalische Darbietung bildet den Auftakt zu einem buntem Abendprogramm, bei dem neben Konzerten und Ausstellung ein Kirchenkabarett einen kleinen Höhepunkt darstellt.

In der im Süden von Halle befindlichen Lutherkirche erwarten indes fast 150 Personen ein Irish Folk Konzert mit dem Hallenser Urgestein Volkhardt Brock. Das Gemeindekirchenratsmitglied Gudrun Naumann freut sich über die hohe Gästequote: „Es hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen!“ Mit Blick auf das Konzert schwärmt die auch im Kreiskirchenrat sowie in der Synode Aktive: „Bei solcher Musik kann ich wunderbar vor mich hinträumen. Ich kann das einfach in mich fließen lassen und glücklich sein.“ Der aus dem Gotteshaus schallende heftige Applaus ist ein Indiz dafür, dass Gudrun Naumann mit dieser Meinung nicht alleine steht.

In der noch ein Stück weit südlicher befindlichen Böllberger Kirche zwischen Saale und zweispuriger Verkehrsader, sind ehrenamtliche Gästeführer am Werk. Viel gibt es zu berichten über die kleine Kirche, die als einzige von Halles Gotteshäusern, offizieller Bestandteil der Straße der Romanik ist. Sei es über geschichtliche Hintergründe, sei es über Patronatsfamilien oder über die teilweise noch im Original erhaltene bemalte Holzdecke, die selbst Friedrich Schinkel inspiriert haben soll; detail- und facettenreich ist das Hintergrundwissen der ehrenamtlichen Männer und Frauen vor Ort. Selbstredend durfte auch hier das in vielen Gemeinden aufgebaute „Bufett“ nicht fehlen, bei dem neben Herzhaftem und Getränken sicherlich der hausgemachte Apfelkuchen ein kleines kulinarisches Highlight bildete.

Am anderen Ende der Stadt empfing Pfarrer Martin Eichner die Gäste in der Dölauer Kirche. Selbstverständlich wusste auch er viel über Hintergrund und architektonische Besonderheiten der Dölauer Kirche zu berichten. Darüber hinaus gelang es ihm aber auch die Menschen für das diesjährige Thema der 12. NACHT DER KIRCHEN „Einladung zum Leben: Träume und Wege.“ zu sensibilisieren. In Gesprächen kam es zu einem regen Austausch zwischen den Besuchenden in den gut gefüllten Reihen des Kirchgestühls und dem Hauptamtlichen. So war auch die kleine Ausstellung vor Ort einen guter Anlass, sich mit eigenen Träumen und denen anderer, sowohl junger als auch betagter, Menschen auseinander zu setzen. Träume wie der des 79 Jahre alten Walther B.: „Ich wünsche meinen Kindern und Enkelkindern, dass sie eine gute Arbeit finden. Das ist manchmal schwer zu träumen.“ oder des 14jährigen Eric: „Grün, Wasser, Häuser und ein Würfel. Der Würfel weist darauf hin, dass dennoch nicht alles plan- und machbar ist.“ boten viele Anknüpfungspunkte, die die Gespräche und Diskussionen bis tief in die Nacht am Laufen hielten.

Genau dies, also dieses Mehr als „lediglich“ ein kunterbuntes Rahmenprogramm, macht auch den Reiz und den Zauber dieser Nacht aus. Henry Marten, Pfarrer der Evangeliumsgemeinde in der Georgenkirche: „Das ganze drum herum, was wir in der NACHT DER KIRCHEN schaffen, mit Programmen, Lagerfeuer bis hin zu Grill und Cocktailbar, ist gut um den entsprechenden Rahmen zu schaffen. Aber wir wollen schon, dass die Leute ein bißchen über ihr Leben nachdenken, dass sie nicht aufhören zu träumen, dass sie nach Wegen suchen und das sie letztlich nach Gott suchen, der ja auch Wege aufmacht.“ Marten, der im Auftrag des ACK Halle das Leitwort zur diesjährigen NACHT DER KIRCHEN verfasst hat, ergänzt mit Blick auf deren Zukunft: „Ich habe hin und wieder im Nachklang von Leuten gehört, dass diese Nacht sie sehr zum Nachdenken bewegt hat und dass sie hier und da nochmals ganz anders auf ihr Leben draufblicken. Wenn die NACHT DER KIRCHEN nicht mehr sein würde, würde der Region wirklich etwas fehlen – definitiv!“

In einer kleinen Auswertung am nachfolgenden Morgen zieht auch Superintendent Hans-Jürgen Kant ein ähnlich positives Fazit: „Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass einiger Maßen Begängnis da war; es war ein warmer Sommerabend und die Leute schwärmten aus in die Kirchen. Es ist schön zu beobachten: Die NACHT DER KIRCHEN wird immer noch gern von den Menschen angenommen.  

Weitere Infos: http://www.kirche-in-halle.de/nacht-der-kirchen/karte.html

12. HALLESCHE NACHT DER KIRCHEN
12. Nacht der Kirchen
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12. Nacht der Kirchen 2012
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