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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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11.06.2018

Am Fuße des Baugerüstes: Einführung zweier Pfarrerinnen im Zentrum Halles

Einfuehrung Carstens-Kant und Scheller

Es soll ja Menschen geben, die suchen für ihre Feierlichkeiten die Atmosphäre des Ungewöhnlichen. Autokonzerne, die ihre Quartalsergebnisse zwischen Montageband und Lackierroboter präsentieren, Bahnvorstände die zum Jahresempfang in den ausgedienten Lokschuppen laden oder Minister, die zwischen Leitbarken und Notrufsäulen auf die Fertigstellung der Autobahn anstoßen. Mit ihrem Empfang am Fuße des Baugerüstes, umschlungen von Schutznetzen und Holzverschlägen, war die Marktgemeinde folglich ganz nah am Puls der Zeit. Allerdings war das wahrscheinlich weniger dem Wunsch nach einer außergewöhnlichen Atmosphäre, als vielmehr der aktuellen baulichen Situation des Gotteshauses geschuldet.

Was auch immer der Grund für die interessante Ortswahl des Empfangs gewesen sein mag, die im Zentrum der Aufmerksamkeit stehenden Pfarrerinnen Simone Carstens-Kant und Ulrike Scheller schien dies nicht zu stören. Beide Seelsorgerinnen wurden am Sonntag, d. 10. Juni in der Marktkirche „Unser lieben Frauen“ in ihre Ämter eingeführt.

Ulrike Scheller wird für die nächsten sechs Jahre die Citykirchenarbeit im Kirchenkreis inhaltlich gestalten. Ausstrahlend von der Marktkirche, soll ihre Arbeit stadtweit Wirkung entfalten. Wie genau dies aussehen soll, ist noch offen. Aktuell hat Scheller nach eigener Aussage noch mehr Fragen als Antworten. Und das ist auch gut so. Um wirksam zu sein, gilt es jetzt erst einmal genau hinzuhören: Was wird gebraucht? Wo ist eine kirchliche Perspektive ein bereichernder Impuls für die Stadt Halle? An was kann die Citykirchenarbeit anknüpfen, was muss aufgebaut werden? Fragen, deren Antworten erst die kommende Zeit bringen wird. Superintendent Hans-Jürgen Kant führte die Ulrike Scheller in ihren Dienst ein.

Wesentlich klarer umrissen ist das Aufgabenportfolio der neuen Marktkirchenpfarrerin Simone Carstens-Kant. Schon beim Empfang im Schatten des Baugerüstes wurde deutlich, wo ein künftig ein Arbeitsschwerpunkt der Pfarrerin liegen wird. In den kommenden Jahren werden umfangreiche Sanierungs- und Sicherungsarbeiten dem Gotteshaus ein stetig wandelndes Gesicht verleihen. Mit Simone Carstens-Kant steht der Gemeinde für diese herausfordernde Zeit eine „bauerfahrene“ Pfarrerin zur Seite. Die Einführung der Seelsorgerin durch den Wettiner Pfarrer und stellvertretenden Superintendenten, Andreas Schuster, ist gleichzeitig das offizielle Ende einer fünf Monate währenden Vakanzzeit.

Einfuehrung Carstens-Kant und Scheller

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