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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Geistliche Impulse

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'Blaue Zeichen' - Gastbeitrag des Superintendenten Hans-Jürgen Kant in der Mitteldeutschen Zeitung zum Himmelfahrtstag

Die Ampel leuchtet blau! Nicht grün, nicht gelb und auch nicht rot. Doch was soll man tun, wenn alle Lichter Blau zeigen? So fragt Gerhard Schöne in einem Lied. Soll man gehen? Soll man stehenbleiben, losfahren oder warten? Dieses Blau ist schöner als der Himmel über der Stadt. Wie die Tinte des Dichters für ein Frühlingsgedicht sieht es aus. Wie ein Kirchenglasfenster, das die Sonne erleuchtet.
Die Leute sind verwirrt. Sie schimpfen auf das Straßenverkehrsamt, die Regierung, die Europäische Union, überhaupt auf diese Welt. Sie rufen nach der Polizei, damit die Ordnung endlich wiederhergestellt wird. Schließlich kommt jemand und stellt der Ampel den Strom ab. (...)

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„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ - Regine Ammer, Pfarrerin im Diakoniewerk Halle (04-05/2014)

„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ Jes 66,13

Gott stellt sich und seine Zuwendung mit dem Bild der Mutter vor. Nicht nur allein der Trost wird als Zeichen dieser Mütterlichkeit genannt, sondern auch andere Wohltaten. Die „Kinder sollen auf dem Arm getragen werden, und auf den Knien wird man sie liebkosen.“ V.12 Das Volk der Israeliten bekommt so göttliches Heil zugesagt. Was ist da verbindender als ein solches Mutterbild, das Fürsorge, Geborgenheit und Liebe verspricht.

Auch uns mag ein solches Bild berühren, wenn wir uns nach Zuwendung sehnen. Dieses Verständnis der Mutter hat sich auch heute nicht verändert und es tut uns gut, die Nähe Gottes so zugesagt zu bekommen.

Wie wichtig uns die Mütter sind, die Frauen, die Kindern das Leben geschenkt haben, bezeugen wir mit ihrer Ehrung am Muttertag. Wir feiern ihn in diesem Jahr am 11. Mai. (...)

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'Mit den eigenen Abgründen ins Gespräch kommen.' - Gastbeitrag des Superintendenten Hans-Jürgen Kant in der Mitteldeutschen Zeitung zum Karfreitag

„O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn.“ Unerwartet füllt die Melodie des alten Chorals, der am Karfreitag in vielen Kirchen gesungen wird, den Saal des Neuen Theaters in Halle. Mitten in dem Stück „Einer flog über das Kuckucksnest“ wird mir dabei deutlich: Ja, das, was McMurphy und der Indianer Chief Bromden hier erleben, kann sich überall ereignen: Menschen werden gefoltert und sollen zum Schweigen gebracht werden, weil sie sich nach Freiheit sehnen, unangepasst ihren Weg gehen, Ordnungen in Frage stellen. (...)

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'Innehalten - auf halben Weg zwischen Weihnachten und Ostern.' - Johannes Heinze, Vikar in der Luthergemeinde Halle (02-03/2014)

„Ich bin ja eher ein Osterchrist, als ein Weihnachtschrist“, sagte mir jüngst ein Freund. Da stutzte ich und sah ihn fragend an.Sofort stürzten Assoziationen auf mich ein: „Weihnachtschristen!“

Dieses Wort hörte ich bisher stets in Verbindung mit abschätziger Arroganz über die, die sonst nie auftauchen bei Kirchens; höchsten noch zu den Lebenswenden die Dienstleistungen der Kirche in Anspruch nehmen. Mir schien diese Arroganz immer unangebracht. (...)

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„Gott nahe zu sein ist mein Glück.' (Jahreslosung 2014) - Dieter Schubert, Pfarrer im Kirchspiel Halle Süd/Hohenweiden/Holleben (12/2013-01/2014)

„ Gott nahe zu sein ist mein Glück. „ - Psalm 73 – Vers 28: Das ist ein Satz. Das ist ein Wunsch. Das ist eine Erfahrung. Das ist ein Bekenntnis. Das ist die Jahreslosung der evangelischen Kirche für das Jahr 2014.

Gott nahe zu sein ist mein Glück – mit dieser Einsicht endet ein intensives Lied. Asaph singt es, ein Mann der zur Zeit Davids lebt. Er gehört wahrscheinlich zur Rotte Korach, einer ganz frommen Gruppe des alten Israel. Fromm sind sie - und gescheitert sind sie schließlich. Das ganze Lied spiegelt die Erfahrungen individueller Ohnmacht und Ungerechtigkeiten. (...)

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Alles, alles wird gut - Gastbeitrag des Superintendenten in der Mitteldeutschen Zeitung zur Weihnacht

Wo lässt sich Weihnachten entdecken? Ich laufe heute Morgen durch unsere Wohnung. Vorbei an Geschenkpapier, das in der Diele bunt durcheinander liegt. Kaffeeduft lockt mich in die Küche. Hinter der Wohnzimmertür weiß ich den Weihnachtsbaum. Noch darf niemand hinein. (...)

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„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ - Simone Carstens-Kant, Pfarrerin im Zentrum Taufe in Lutherstadt Eisleben (10-11/2013)

Der Fußboden in Luthers Taufkirche in Eisleben ist wie das Spiel von Wasserwellen gestaltet. Auf den Wellenringen lässt es sich wunderbar wandern. Kaum habe ich einen Ring für mich entdeckt, wird er schon wieder von einem anderen durchkreuzt und ich muss mich entscheiden: Weiter auf dem alten Pfad oder doch das Neue wagen?
Weiter so wie damals als Kind: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein.“? Das hieße: Klein bleiben und geradezu unbeweglich. (...)

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Mit Dank (Zum Tag der Deutschen Einheit)- Gastbeitrag des Superintendenten in der Mitteldeutschen Zeitung

„O happy day“ singen die „Salttown Voices“ aus Halle am letzten Samstag in Brachstedt. Nicht zum Tag der Deutschen Einheit, sondern zum Ende eines Bauabschnittes in der dortigen Kirche. Politische Feiertage werden emotionsloser begangen. Fahnen, Triumphzüge und innige Küsse der Parteioberen von einst lassen uns heute nüchtern sein. Für alle, die damals noch Kind waren, liegt diese Zeit ohnehin ganz fern.

„Vielleicht brauchen wir vor dem 3. Oktober einen Tag der Erinnerung an die DDR. Das würde die Freude über das, was wir heute erleben, steigern“, meint Günter Buchenau, (...)

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Jene,die annehmen, dass alle Dinge dem Zufall entspringen, hätten recht,wenn … - Ralf Döbbeling, Pfarrer in der Bartholomäusgemeinde (08-09/2013)

Der Zufall als Ursprung aller Dinge. Das heißt, dass Glück und Unglück,letztlich die Vielfalt der Welt zufällig sind. Sie sind nichtnotwendig oder zwangsläufig.
Ich verstehe den Gedanken, kann aber nicht zustimmen.
Ich komme gerade aus einer Zeit, die mich zweifeln lässt, ob der Zufalldas gefügt hat. Begegnungen, Engagement, Engagement kamen zusammen und haben mir einen Weg gebahnt. Darüber bin ich froh. Und mir ist, als wenn an diesen Zufällen noch die Fingerabdrücke Gottes kleben. (...)

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Endlich ist er da, der Sommer - Birgit Malinowski, Gemeindepädagogin (07/2013)

Lang ersehnt nach dem hartnäckigen Winter und dem durchwachsenen Frühling. Lang ersehnt nach den bangen Tagen des Juni-Hochwassers. Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind hoffentlich die größten Aufräumarbeiten getan und so etwas wie Alltag ist wieder eingekehrt. Voll Dankbarkeit können wir zurückblicken auf die vielen Zeichen der Anteilnahme und Solidarität. Und vielleicht kann sich ja der Blick öffnen für das, wofür der Sommer auch steht: Die für manche schönste Zeit des Jahres. (...)

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Die Pause - Kristin Heyser, Pfarrerin in St. Briccius Trotha und in Seeben (06/2013)

Der Sommer ist in die Stadt gekommen. Familien bevölkern das Saaleufer, treffen sich mit Kind und Hund, essen Eis, spielen. Junge Leute picknicken in den Grünanlagen. Sie machen einfach Pause! Gäbe es die Pause nicht, wären Schulstunden und Arbeitstage zermürbend, Cafés und Parks überflüssig, Kompositionen langweilig. (...)

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Das Trinitatsfest - Kristin Heyser, Pfarrerin in St. Briccius Trotha und in Seeben

Am Sonntag nach Pfingsten beginnt mit dem Fest der „Heiligen Dreifaltigkeit“, die Trinitatiszeit, eine Art kirchliches Sommerloch. Gemeindefeste und Ferien bestimmen die Zeit. Die Trinität begegnet uns an jedem Sonntag, wenn wir „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ den Gottesdienst feiern. Gott ist „der Eine“ in dreifältiger Weise. (...)

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125 Jahre Evangelische Stadtmission Halle e.V. - Sebastian Thiele, Assistent des Vorstands der Evang. Stadtmission (05/2013)

Im Wandel der Sozialräume und Zeiten gibt es nicht viele Konstanten, ausgenommen vielleicht die Unsicherheiten aller Epochen. Die Stadtmission Halle versucht seit 125 Jahren mit ihrer Arbeit den Menschen dieser Stadt ein zuverlässiger Ansprechpartner und Helfer zu sein. Das Jahr 2013 bietet nun die Gelegenheit, eine Bilanz zu ziehen. (...)

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Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder - Joachim Diemer, Kirchenmusiker in Könnern und Alsleben (04/2013)

Dass sich singen positiv auf unser Wohlbefinden auswirken kann, haben wir vielleicht schon am eigenen Leib erfahren können. Ob alleine zu Hause zum Beispiel in der Badewanne oder auch in einer Chorgemeinschaft. Vielleicht dort besonders, weil das Singen mit gleichgesinnten Sängerinnen und Sängern ein besonders schönes Erleben ist.
Über die positiven Auswirkungen des Singens kann man eine ganze Menge in der Literatur lesen. (...)

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Dazu ist erschienen der Sohn Gottes,... - Dietmar Nikolai Webel, Ordinierter Gemeindepädagoge im Pfarrbereich Landsberg (03/2013)

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (l. Joh. 3,8)

Immer wieder werde ich von Schülern gefragt: "Gibt es den Teufel?" Was wären die Märchen ohne Teufel? Auch unter den Figuren jedes Kaspertheaters schlummert er. Wie viel Spaß haben die Kinder, wenn sie sich gegen den Teufel verbünden? (...)

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Mir ist ein Licht aufgegangen, auf meinem Weg ein heller Schein... - Christine Rehahn, Gemeindepädagogin (02/2013)

Immer, wenn ich die Internetseite unseres Kirchenkreises aufrufe, freue ich mich an dem schönen Bild oben in der Ecke: ein fröhliches, strahlendes Kindergesicht, dass ganz konzentriert in eine leuchtende Kerze schaut. Dieses Bild erinnert mich an eine gute Erfahrung, die ich in meiner Arbeit mit Kindergruppen immer wieder mache: Kinder lieben es, eine Kerze an zu zünden, dazu einen Dank, eine Bitte oder auch eine Klage auszusprechen und dies im geschützten Raum der Gruppe, die das Gesagte mit einem Gebetsliedruf aufnimmt. (...)

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Offene Augen für das, was unscheinbar beginnt. - 2. Gastbeitrag des Superintendenten in der Mitteldeutschen Zeitung (05./06.01.2013)

Gedanken zum Dreikönigstag

Vorgestern habe ich in meinem Büro die Weihnachtskrippe aufgestellt. Ich habe sie zu Weihnachten von meiner Frau geschenkt bekommen und sie nun vorsichtig in die Mittelstraße getragen. Maria und Joseph mit dem Kind, ein kniender Hirte, einer der drei Weisen, Esel, Schaf und ein Engel, der über dieser Szene wacht. Die Weihnachtszeit ragt noch immer in meinen Alltag hinein. Für die armenischen Familien in und um Halle und auf der ganzen Welt fängt es jetzt sogar erst an, Weihnachten zu werden. (...)

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Gedanken zur Jahreslosung - Peter Kästner, Inhaber der Kreispfarrstelle für besondere Aufgaben (01/2013)

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

2013 – das Jahr der Verheißungen. Neue Orte, neue Menschen. Ein Zuhause. Erfülltes Leben. Zukunft. Könnern. Meine neue Arbeit im Kirchenkreis. Endlich auf der A 14.

2013 – das Jahr der Katastrophen. Die zwölf vor uns liegenden Monate sind jetzt schon rappelvoll mit düsteren Prognosen. Stau auf der A 14. Griechenland. Der Wachstumsmythos reitet in den Sonnenuntergang. Die Heizölpreise steigen wieder. Konjunktur schwächelt. Das Wetter nicht zu vergessen. Und auf dem Konto herrscht Ebbe. (...)

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Türen und Toren offenhalten für das, was noch aussteht - 1. Gastbeitrag des Superintendenten in der Mitteldeutschen Zeitung (16.12.2012)

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit.“ So tönt es auf dem Weihnachtsmarkt. So summe ich es am Schreibtisch vor mich hin, so klingt es froh im Gottesdienst.
Türen öffnen sich. Neugierig öffne ich sie am Adventskalender und freue mich an den Überraschungen. Kirchentüren öffnen sich zu Musik und Krippenspiel. Schülerinnen und Schüler kommen mit ihren Schulen. Sie hören zu, singen selbst ein Konzert, erfreuen ihre Eltern und spüren eine andere Dimension des Lebens. In der Bahnhofsmission ist der Tisch für Bedürftige gedeckt, offen die Tür zur Diakonischen Begegnungsstätte in der Neustadt. (...)

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Advent in der Weihnachtshütte - Harald Bartl, Pfarrer in der Marktgemeinde (12/2012)

Im Grunde gibt es gar keine Gegenwart. Zukünftiges rutscht sofort in die Vergangenheit, beides überlagert und bestimmt unser Hier und Jetzt. Unsere Erwartungen leiten den Augenblick, wie auch die Erinnerungen uns jederzeit beeinflussen. (...)

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In der Bibel lese ich: Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes. (2.Kor.6,16)
- Sonja Bartsch, Krankenhauspfarrerin (11/2012)

Tempel wurden früher von Menschen aufgesucht, weil sie dort Gott dort begegnen wollten. Heute können wir diese alten Bauwerke als Touristen bestaunen. Die Mauern bröckeln, einige Säulen fehlen. Sie sind unvollständig.
Ganz anders in unserem Spruch. Wir sind Gottes „Bauwerke“. Vielleicht ein erstaunlicher Vergleich. (...)

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Geistliches Wort zum 3. Oktober 2012 - Prof. Dr. Jörg Ulrich, Universitätsprediger der MLU Halle-Wittenberg (10/2012)

Der 2. September war einmal ein großer Feiertag in Deutschland, der so genannte Sedantag. Am 2. 9. 1870 hatten preußische Truppen bei Sedan französische Verbände besiegt. Dieser Sieg war eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Reichsgründung und zur Krönung Wilhelms I. zum Deutschen Kaiser. Der 2. 9. wurde zum nationalen Festtag, zum Tag des Triumphes. Es gab Veranstaltungen an Schulen und Universitäten. Es gab öffentlichen Jubel und Paraden. Der Sedantag war – in Zeiten, als man in Europa noch in Sieg und Niederlage dachte – ein Tag des Sieges. Nach der Katastrophe des 1. Weltkrieges wurde er schnell wieder abgeschafft. (...)

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Der Sommer mit Urlaub und Ferien liegt hinter uns. - Sabine Franz, Kreisreferentin für die Arbeit mit Kindern, Familien und Jugendlichen (09/2012)

Wir haben Erfahrungen mit neuen Landschaften, neuen Menschen und neuen Seiten an uns mitgebracht. Jetzt hat uns der Alltag wieder.
Können Sie sich noch erinnern, wie es war, wenn ein neues Schuljahr begann? (...)

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Liebe Kirchengäste! - Martin Eichner, Pfarrer im Pfarrbereich Pfarrbereich Dölau / Lieskau / Lettin / Heide-Nord (08/2012)

Mitten im Sommer laden wir zur Nacht der Kirchen ein. Die Nacht lädt ein, sich dem besonderen Geheimnis einer Kirche zu nähern. Das Geheimnis einer Kirche hängt eng mit dem Geheimnis Gottes und dem Geheimnis des Menschen zusammen. Mag der helle Tag ein Symbol für die immer wieder notwendige Aufklärung sein, die Nacht und eine dunkle Kirche bieten die Möglichkeit, dem eigenen Geheimnis zu begegnen. (...)

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Seit vielen Monaten beschäftigt uns, was sich verändert... - Eva Lange, Ordinierte Gemeindepädagogin im Kirchspiel Halle-Neustadt-Nietleben (07/2012)

... in den Gemeinden unseres Kirchenkreises. Engagierte Gemeindeglieder haben viel Zeit investiert, um die Veränderungen mitzugestalten. In manchen Gemeinden sind nun die Einschnitte sehr stark zu spüren. Manche von uns sind darum von ihren Gefühlen stark bewegt.
Die strukturellen Veränderungen bedeuten den Abschied von Gewohntem. Und solch Abschied von Vertrautem ist immer schwer und schmerzhaft. Es muss und soll darum auch Zeit sein, um zurückzublicken und Abschied zu nehmen und auch, um zu trauern. (...)

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LOBE DEN HERRN, MEINE SEELE… - Mechthild Lattorff, Pfarrerin in der Gemeindekooperation Halle-Süd (06/2012)

Erinnern Sie sich, wann Sie zum letzten Mal auf einer Wiese gelegen und deren Duft eingeatmet haben? Diesen Duft von Wiesenblumen, den man nie wieder vergisst! Mir fallen da eine Fülle von Orten in der Nähe und Ferne ein und immer wieder sind es die Wiesen meiner Kindheit: der „Scheitfang“, das „Beckentälchen“ oder der „Krautanger“. Und in den Sommerferien waren es die herrlich blühenden Wiesen im Thüringer Wald. (...)

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„Lasset uns wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.“ Eph 4,15 - Thomas Eichfeld, Pfarrer im Bereich Landsberg (05/2012)

In Osmünde steht die über 800 Jahre alte Petruskirche. Um sie herum sind die Gräber der Menschen, die in den umliegenden Dörfern lebten. Am Friedhof und an der Kirche musste sind in den letzten Jahren sehr viel gemacht werden. Verschiedenste Menschen haben mit viel Liebe die Aktivitäten dazu unterstützt, einige haben Herausragendes geleistet. Unser Spruch zum Pfingstfest redet von solcher Liebe. Liebe, die Brücken baut, Liebe, die keinen aussperrt, sondern einlädt und fragt nach dem anderen. (...)

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Liebe Leserinnen und Leser,... - Gundula Eichert, Pfarrerin - St. Laurentius-Gemeinde Halle (04/2012)

... wenn Sie schon einmal die St. Laurentiuskirche am Botanischen Garten besucht haben, dann kennen Sie auch ihr Altarkreuz, dieses besondere Kreuz, das nach dem Kirchenbrand im Jahr 1984 aus zwei verkohlten Dachbalken gefertigt wurde. Groß, schwarz, fast verbrannt, zeigt uns das Holz des Kreuzes, wie verletzlich und
zerstörbar vieles - auch unser Leben - ist. (...)

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„ICH VERÄNDERE DIE WELT“ - Andreas Riemann, Pfr. i. R., Vorsitzender des Halleschen Arbeitskreises der Kindernothilfe(03/2012)

Große Plakate weisen auf die „Kindernothilfe“ hin. Was aber „verbirgt“ sich hinter diesem Namen?
1959 gründeten Christen in Duisburg den Verein „Kindernothilfe“. Damals wollten sie Not leidenden Kindern in Indien helfen. Heute fördert die Kindernothilfe über 655tausend Mädchen und Jungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. (...)

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Deine Augen sahen mich (Ps 139) - Katja Vesting, Pfarrerin i. E. im Pfarrbereich Alsleben/Saale (02/2012)

Das alte Jahr liegt bereits einen Monat zurück – das neue Jahr ist schon wieder einige Wochen alt. Gute Vorsätze
vielleicht schon längst wieder über den Haufen geworfen. Und wie geht es mir damit? Wie sehe ich mich?
Da ist ein bisschen Unzufriedenheit: Das Gefühl: „Ich hänge immer ein wenig dem hinterher, was ich eigentlich sein könnte, was ich eigentlich schaffen könnte.“ (...)

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