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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Wort für den Tag: Samstag, 13.02.2021

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Die gesamte Bibelstelle des heutigen Tages steht im Buch Genesis/1.Mose Kapitel 3, Verse 9-24.

Mich beschäftigen allerdings ‚nur‘ diese Zeilen:

Zum Menschen sprach Gott: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten hatte, davon nicht zu essen, ist der Erdboden deinetwegen verflucht. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes wirst du essen. Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst; denn von ihm bist du genommen, Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.

Wort für den Tag

Gott ist zornig. Denn Adam schiebt die Schuld auf die Frau, die schiebt die Schuld weiter auf die Schlange.
Gott zeigt der Schlange und den Menschen die tragischen Konsequenzen ihres Handelns auf. Niemand bekommt einen Freispruch, sondern jeder einen recht erheblichen Erbteil.

Ich springe mit meinen Gedanken gleich mal ins Heute. Es geht um die Erde. Ich finde, die Natur ist gerade stark in Ordnung. Endlich ist es kalt und Winter. Ein Hochwasser kündigt sich an. Der Winter ist endlich mal so, wie er in Mitteleuropa sein müsste. Das fordert uns Menschen heraus. Einiges geht nun langsamer und sogar pausieren ist angesagt. Alles geht vorwärts, aber mit einem Gang niedriger.

Ich habe diese Woche so manche Zeit mit und im Schnee verbracht. Herrlich anstrengend. Dabei kann ich gar nicht sagen, ob das Berg hochlaufen und dann rodeln (mit den Kindern) oder das Fußwege-Freischippen mehr Kraft kostete.

Und ich freue mich auf den Frühling. Da kann dann endlich die Gartenarbeit beginnen. Rasen säen, Hecke schneiden, Unkraut jäten. Es sind nicht immer ‚Dornen und Disteln‘. Und so nach und nach schaffe ich mir, eher uns, ein Paradies – eins auf Erden. Ich merke, ein wenig kommt mir da der echte paradiesische Garten in den Sinn.

Doch vorher wird bei diesem Wetter nochmal durch Haus und Hof geschaut, damit alte ungebrauchte Sachen rausfliegen. Gutes zum Spenden, Olles für die Tonne. Ein lohnendes Unterfangen für die Fastenzeit, kommende Woche beginnt sie. Und wenn Gott gnädig mit mir ist, dann schaffe ich das alles. Das Leben ist doch ertragbar.

Lied und Gebet in einem (Gotteslob 436 (Melodie GL282) / EG 347)

Ach bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ, dass uns hinfort nicht schade des bösen Feindes List.

Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert, dass uns sei hier und dorte dein Güt und Heil beschert.

Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht; dein Wahrheit uns umschanze, damit wir irren nicht.

Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr; dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr.

Ach bleib mit deinem Schutze bei uns, du starker Held, dass uns der Feind nicht trutze noch fäll die böse Welt.

Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott; Beständigkeit verleihe, hilf uns aus aller Not.

Vorschlag für den Tag

Welche ‚Felder‘ müssen Sie tagein tagaus beackern?

Haben Sie schon Pläne für den Garten? Was muss noch im Haus gemacht werden?
Sprechen Sie das mit Ihrem Partner ab?

Wenn Sie nichts haben, dann fragen Sie doch mal in Ihrer Gemeinde oder ein Gemeindemitglied,
ob da eine Fläche gepflegt werden müsste und übernehmen (nur) für dieses Jahr die Patenschaft!

Ich wünsche Ihnen, eine gnadenvolle Zeit.

Gemeindereferent Johannes Knackstedt, Katholische Pfarrei Carl Lampert, Halle

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