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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Veröffentlichungen der Gemeinden

Wort für den Tag, Montag, 01. Februar 2021

In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger an das andere Ufer des Sees, in das Gebiet von Gerasa. Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er kam von den Grabhöhlen, in denen er lebte. Man konnte ihn nicht bändigen, nicht einmal mit Fesseln. Schon oft hatte man ihn an Händen und Füßen gefesselt, aber er hatte die Ketten gesprengt und die Fesseln zerrissen; niemand konnte ihn bezwingen. Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen.
(Evangelium nach Markus, Kapitel 5, Verse 1-5)

Wort für den Tag

Ehrlich mal, mir kommt es so vor, als ob das genau jetzt auch noch, oder wieder, oder schon immer passiert. Da rennen Menschen durch die Gegend und benehmen sich wie Besessene. Wobei, es gibt verschiedene Weisen von Besessenheit. Angenommen, jemand möchte etwas Gutes erreichen und ist ‚besessen‘ von seiner Idee. Er sucht Mitstreiter und fängt auf wohltuende Weise an, diese Idee umzusetzen. Dann missfällt uns das nicht.

Nur derjenige, der sich nicht an die Regeln hält, der ausschert, der fällt mir auf. Und damit meine ich nicht die Jugendlichen, die ‚hormongesteuert‘ ihre Welt neu ordnen und sich nicht gleich um jede ‚Gepflogenheiten‘ scheren.

Erstaunliches wird gesagt, wenn ich im Evangelium weiterlese. Da steht: der sich ‚außer Rand und Band‘ bewegende Kerl nennt Jesus den „Sohn des höchsten Gottes“. Ja genau, der Verrückte erkennt die Macht des Messias.
Kann ich das auch sagen: Jesus, du bist ‚der und der‘? Welche Worte finde ich für ihn?
Oder anders: rede ich von Jesus vor meinen Mitmenschen als dem Höchsten?

Lied

Singen Sie        Wir glauben Gott im höchsten Thron

Da der Text möglicherwiese noch urheberrechtlich geschützt ist, wird er hier vorsichtshalber nicht angezeigt.
Das Lied ist im Ev. Gesangbuch unter der Nummer 184, im Gesangbuch der Freikirchen unter der Nummer 338
und im Gotteslob unter der Nummer 355 zu finden.

„Der Text ist als Zusammenfassung der grundlegenden christlichen Glaubensinhalte konzipiert, wie sie im Nizänischen und im Apostolischen Glaubensbekenntnis mit ökumenischer Geltung formuliert sind.  …

Im Jahr 1937 ein streng lehrhaftes, überzeitliches Bekenntnislied zu schreiben, bedeutete die Negation der von den Deutschen Christen propagierten heilsgeschichtlichen Deutung des Dritten Reiches und die Bekräftigung des sechsfachen „Wir verwerfen die falsche Lehre …“ der Barmer Theologischen Erklärung von 1934.

Die Betonung des stellvertretenden Leidens Christi für uns in Strophe 3 und des Tröstens und Aufrichtens in Strophe 2 setzt einen spezifisch lutherischen Akzent.

Am 26.01.2021 aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wir_glauben_Gott_im_h%C3%B6chsten_Thron

Gebet

Gott, du bist der Gott der Götter.
Vieles in unserem Leben halten wir für lebensnotwendig und grundlegend.
Mach uns bewusst(er), was es heißt, Jesus zu folgen als dem Weg und der Wahrheit und dem Leben.
Mach uns das bewusst, heute, jetzt und bis an das Ende unserer irdischen Tage.
Amen.

Vorschlag für den Tag

Machen Sie mal eine Liste, was Sie alles als lebensNOTwendig erachten.
Und dann fragen Sie sich: rettet das vor dem Tod?

Welche Geister schlummern (noch) in Ihnen?

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie von allen guten Geistern befallen werden.

Gemeindereferent Johannes Knackstedt, Katholische Pfarrei Carl Lampert, Halle

 

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