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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Wort für den Tag: Freitag, 26. Februar 2021

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Dieser Satz steht gleich zweimal kurz hintereinander in der Lesung vom Tage.
Der Prophet Ezechiel mahnt es an im Kapitel 18, Verse 21-28:

27 Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. 28 Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben.

Wort für den Tag

Gott richtet den Menschen nach dem, was er ist, nicht nach dem, wie er früher vielleicht war.

In solch einem Handeln wird Gnade spürbar. Die Absicht, die der Prophet mit dieser Darlegung verfolgt, steht in den Folge-Versen 30-32: „Kehrt um ... werft alle Vergehen von euch, die ihr verübt habt! ... Kehrt um, damit ihr am Leben bleibt!“

Diese Worte Jesu erinnern mich an die, die ich am Aschermittwoch gehört habe, als ich das Aschekreuz auf die Stirn bekam: Kehr um und glaube an das Evangelium!

Ist es schwer umzukehren? Ja und Nein. Eine Hilfe kann sein zu wissen, dass ich vergeben, vergessen und verzeihen kann, mir und anderen. So tut sich eine Spur für mich auf.

Unsere Gemeinde Heilig Kreuz hat sich etwas ganz Tolles auf die Fahne geschrieben. Als eine der Nagelkreuzgemeinden in der Region lernen, üben und wenden wir ‚Versöhnung‘ an. Ein schweres Unterfangen, aber lohnend. Denn der Preis ist innere Zufriedenheit und ein sich weitender Blick. Und das lässt Leben. Oder wie sonst kann es gehen?

 

Nagelkreuz-Gebet

Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (Röm 3,23)

Den Hass, der Menschen von Menschen trennt, und Volk von Volk: Vater, vergib!

Das Streben der Menschen und Völker zu besitzen, was nicht ihr eigen ist: Vater, vergib!

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet:  Vater, vergib!

Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen: Vater, vergib!

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge: Vater, vergib!

Die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt und an Leib und Seele missbraucht: Vater, vergib!

Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott: Vater, vergib!

 

Seid untereinander freundlich, herzlich

und vergebt einer dem anderen, wie Gott euch vergeben hat in Christus! (Eph 4,32)

 

nach der Vorlage der Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland e. V. (2015)
statt „der Rasse von Rasse trennt“ geändert in „der Menschen von Menschen trennt“
von Gemeindereferent Johannes Knackstedt, Katholische Pfarrei Carl Lampert, Halle, 2020

 

Vorschlag für den Tag

Hören Sie doch mal, was sich heutzutage junge Menschen für Gedanken machen.
Es geht um die Worte ‚Vergeben, Vergessen, Verzeihen‘ in https://www.youtube.com/watch?v=rT4zozTXB18   

 

Ich wünsche Ihnen viele versöhnliche Gedanken.

 

Gemeindereferent Johannes Knackstedt, Katholische Pfarrei Carl Lampert, Halle

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