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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Wort für den Tag: 23.02.2021

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Liebe Leserinnen und Leser, vor einigen Tagen sah ich im Fernsehen einen Bericht der BBC über das Leben in der Tiefsee. Ein Tauchroboter sank in den Marianengraben hinunter und sein Licht machte die „ Unterwelt“ sichtbar. Simulierte Bilder führten dann bis zum heißen Erdkern und das vulkanische Geschehen im Ozean ließ die Urkraft der Materie spüren.

Riesige Gebirge schossen aus dem Meer und verschwanden wieder, Kontinente gerieten ins Wanken...

Mich hat das tief beeindruckt und ich fühlte mich sehr klein.

Tanzen wir auf einem Vulkan? Diese Gedanken führen mich auf die ersten Seiten unserer Bibel.

So lange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter,

Tag und Nacht. ( 1. Mose 8/22 )

Dieser Vers gehört in die Geschichte um Noah und die große Flutkatastrophe. Als die Überlebenden Gott ein Dankopfer darbringen, gibt Gott dieses obige Versprechen. Er wird all das, was wir zum Leben brauchen, nicht auslöschen. Er setzt den Regenbogen als Zeichen eines neuen Bundes an den Himmel, und wir Menschen können uns bei dessen Erscheinen an seine göttliche Zusage  erinnern. Dieser Bogen, der manchmal  sogar die Erde berührt,  war und ist noch immer ein Hoffnungszeichen.

Wir suchen ihn, wenn Regen und Sonnenschein so nah beieinander sind.

Ich will diesem Versprechen Gottes immer mehr vertrauen lernen. Er bleibt uns zugewandt, wie klein und unbedeutend wir auch sein mögen in diesem ganzen Universum. Er sieht uns und er liebt uns.

Ich wandere durch Weinberge, an Äckern vorbei, deren Saat schon grün schimmert und freue mich mit den Bauern, dass der reichliche Schnee die Frucht vor Frost schützte und viel Feuchtigkeit spendete.

Ich höre erstaunt das Lied der ersten Lerche, welche laut im Sonnenschein über dem Feld singt und ich wünsche mir, dass meine Dankbarkeit und das Staunen lange anhalten möge. Und ich wünsche mir, dass die Lasten unserer Tage erträglicher werden durch das Wissen um die göttliche Kraft, welche die Erde trägt und auch unser Leben.

Lied: Im EG Nr. 504  die Strophen 1-3 und 6

Gebet

Großer Gott, wir sind nur ein Staubkörnlein in deiner Schöpfung, aber du kennst uns und siehst uns,

jeden einzelnen Menschen, das ist das Wunder deiner unbegreiflichen Liebe.

Jesus hat gesagt, du willst ein Vater für uns sein.

Wir danken dir für unsere Welt, für unser Leben.

Schaffe dir Raum in unseren Herzen, damit wir deine segnende Nähe spüren und nach dir fragen.

Anregung für den Tag

Wenn Sie heute die Fenster öffnen oder auf den Balkon gehen oder eine kleine Runde drehen,

schauen Sie einen Moment länger in den Himmel, lauschen Sie eine Minute länger den lebendigen Vögeln in den Zweigen und genießen Sie die wärmenden Sonnenstrahlen, so lange es geht.

Es grüßt Sie herzlich Barbara Schatz aus der Paulusgemeinde

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