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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Wort für den Tag, 13.03.2021

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Liebe Leserinnen und Leser, lieben Sie auch Märchen und Geschichten? Als Kind war ich versunken beim Zuhören und fieberte mit den Helden um deren Glück. Wird man später selber zum Erzählenden oder Vorlesenden, schaut man nochmal anders auf das Geschehen.

Aber toll war es immer mit den Wünschen, meistens drei hatte man frei, großartig...und unendlich schwer, eine Wahl zu treffen. Auch die Bibel erzählt vom Wünschen, vom Bitten.

Ein König hatte eine Bitte frei, bei seinem Gott.

 

Und der Herr erschien Salomo zu Gibeon im Traum des Nachts, und Gott sprach:

Bitte, was ich dir geben soll. ( 1. Könige 3 / 5 )

 

Salomo war in die riesigen Fußstapfen  seines Vaters, König David, getreten.

Gott hatte es so gewollt und David übergab ihm Krone und Zepter.

Große Verantwortung lastete auf dem jungen König, innen- und außenpolitisch musste er Verantwortung übernehmen, und auch im eigenen Königshaus gab es Probleme genug.

Die Bibel sagt, Salomo liebte Gottes Gebote, Gottes Richtlinien für das Leben, auch für das Zusammenleben der Menschen. Vielleicht begegnet Gott ihm deshalb und gewährt ihm eine Bitte. Salomo bittet Gott um ein gehorsames Herz.

Er möchte gerecht regieren können, Gutes und Böses unterscheiden lernen,

Erkenntnis und Weisheit gewinnen, für sich und zum Wohl seines Volkes.

Welch edler Wunsch und welch ein demütiges Herz angesichts seiner Macht.

Wie wäre es wohl, wenn auch in unserer Zeit so mancher Machthaber,

sei es ein kleiner oder ein großer, einen Wunsch dieser Art  im Herzen trüge.

Und wie ist es bei mir? Wenn ich einen Wunsch frei hätte? Wenn Gott zu mir sagte:

Bitte, was ich dir geben soll.

Wenn ich an meine Gebete denke, dann ist die Liste der Bitten doch recht lang.

Aber wenn ich für mich ganz persönlich heute eine Bitte als erste benennen sollte,

dann wäre es die um mehr Gelassenheit. Dann kann ich besser zur inneren Ruhe finden,

auch wenn Dinge manchmal belastend sind, ein langer Atem von Nöten ist,

oder etwas eben überhaupt nicht in meiner Hand liegt.

 

Gebet

 

Du kennst unser Herz, Gott, und du weißt, wie es um uns steht. Du weißt, was uns fehlt und was gut für uns ist. Schenke du das Nötige, das Heilsame, für uns selbst, für all unsere Lieben, für unsere Gemeinden und für die Mächtigen in unserer Zeit.

 

Lied: EG Nr. 295  1-3 Wohl denen, die da wandeln

 

Wohl denen, die da wandeln vor Gott in Heiligkeit,

nach seinem Worte handeln und leben allezeit,

die recht von Herzen suchen Gott und seine Zeugnis halten, sind stets bei ihm in Gnad.

 

Von Herzensgrund ich spreche: Dir sei Dank allezeit,

weil du mich lehrst die Rechte deiner Gerechtigkeit.

Die Gnad auch ferner mir gewähr; ich will dein Rechte halten, verlass mich nimmermehr.

 

Mein Herz hängt treu und feste an dem, was dein Wort lehrt.

Herr, tu bei mir das Beste, sonst ich zuschanden werd.

Wenn du mich leitest, treuer Gott, so kann ich richtig laufen, den Weg deiner Gebot.

 

Und wenn Sie einen Wunsch frei hätten...?

 

Es grüßt Sie herzlich Barbara Schatz aus der Paulusgemeinde

 

 

 

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