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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Veröffentlichungen der Gemeinden

Wort für den 9. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser, für jede Woche gibt es ein Bibelwort. Der Wochenspruch für diese Woche nach dem Sonntag Okuli lautet:

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lukas 9, 62)

Da ist ein pflügender Bauer. Er lässt sich nicht ablenken, nicht beirren, Schritt für Schritt geht er voran. Die Arbeit ist mühsam, doch am Abend hat er viel geschafft. Sein Kollege auf dem Nachbarfeld ist schlecht motiviert. Die Sonne sticht, er hat keine Lust, ich will nach Hause, denkt er sich und dreht sich immer wieder um zu seinem Hof. Oder er hat Skrupel, ist sich unsicher, sieht nach jedem Schritt zurück, ob die Furche auch gerade wird. So ist die Arbeit noch viel mühsamer, und am Abend hat er nur wenig geschafft.

Und da ist Jesus, der vom Reich Gottes erzählt. Dass Menschen dort glücklich sind. Dass keiner dort Not leiden muss und niemand alleingelassen wird. Viele wollen mit ihm ziehen, sie wünschen sich das auch, sie wollen mitarbeiten daran. Doch Jesus sagt: Es ist ein schwerer Weg. Man wird uns anfeinden dafür. Wir brauchen Ausdauer und Beharrlichkeit und dürfen uns nicht abbringen lassen. Wer die Hand an den Pflug legt und immer nur zurücksieht, hat es schwer. Wer zupackt und losgeht voller Gottvertrauen, der kommt voran.

Und da sind wir und wollen auch mitgehen. Die eine Hand ist schon am Pflug, die andere sucht noch unschlüssig ihren Platz. Und wohin wandert unser Blick? Ich verstehe Jesus so: Wenn du weißt, was du tun kannst, damit Gottes Reich wächst unter uns, dann lass dich nicht zurückhalten! Man wird dir Steine in den Weg legen, dich hindern wollen, dich für verrückt erklären. Schau dann einfach nach vorn, auf dein Ziel, und auf die, die mit dir unterwegs sind in eine Welt, in der Gottes- und Nächstenliebe großgeschrieben werden. Und am Abend – heute Abend und an deinem Lebensabend – hast du viel geschafft!

Nicht nur ein Erntedank-, sondern auch ein Lebenslied (EG 508):

Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land,

doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:

der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf

 und träuft, wenn heim wir gehen Wuchs und Gedeihen drauf.

Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn,

drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

Gebet             

Bestärkender Gott, hilf mir, meinen Weg zu gehen, meine Furche zu ziehen, das Richtige zu tun und beizutragen zu Deinem Reich! Gib mir gute Ideen und Mut und Fröhlichkeit dafür. Dann weiß ich, dass mein Leben Sinn hat. Amen.

Tag-Werk

Was wollten Sie schon immer tun und haben zu sehr gezögert? Legen Sie die Hand an den „Pflug“. Schauen Sie nach vorn. Gehen Sie den ersten Schritt. Alle anderen folgen von allein.

Einen geradlinigen, ertragreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Christoph Eichert (Paulusgemeinde)

Pressefoto Pauluskirche

Pressefoto Pauluskirche

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