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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Wort für den 8. Februar 2021

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Liebe Leserinnen und Leser, es gibt ja ein Wort für jeden Tag. Das ist die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine. Und die für heute ist so schön, dass ich sie Ihnen nicht vorenthalten kann. Lesen Sie selbst:

 

Die den Herrn liebhaben, sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Pracht!

(Richter 5, 31)

Es gab Zeiten, da hieß es: Wer Gott liebt, ist bescheiden. Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt. Sie hält nicht zuviel von sich selbst. Man senkt den Blick, ist schuldbewusst, denn irgendwas macht man bestimmt verkehrt.

Und dann steht sowas in der Bibel! Ich lerne eine Menge aus diesem Satz: Gott liebhaben, das ist wichtig. Überhaupt liebhaben. Das macht froh. Das macht glücklich. Wenn der Sinn des Lebens irgendwo zu finden ist, dann hier. Und diese Liebe tut nicht nur Gott gut oder meinen Mitmenschen, sondern auch mir. Das bedeutet: Ich muss nicht welken, damit andere blühen können. Ich muss mich nicht aufopfern, damit es anderen besser geht. Ich muss nicht dunkel sein, damit andere leuchten können.

Nein, das Gegenteil ist der Fall: Gott liebhaben heißt, selbst beschenkt zu werden und aus der Quelle der Liebe zu schöpfen. Irgendwo in meinem Herzen lässt Gott sie sprudeln. Vielleicht ist sie versteckt, und ich finde sie gerade nicht und muss mächtig suchen. Vielleicht ist sie verstopft und ich muss aufräumen innerlich, etwas aufarbeiten, Steine beiseite räumen. Aber sie ist da. Und wenn ich sie spüre, dann belebt sie mich, und ich kann großzügig weitergeben.

Deshalb: Wer liebt, liebe verschwenderisch. Wer fröhlich ist, lache laut und teile Freude aus. Wer Geld hat, gönne sich selbst etwas und schenke dann weiter. Wer klug ist, achte auf sich selbst und stehe anderen mit Rat und Tat zur Seite. Und wer Kraft hat, lasse die Muskeln spielen für sich und für Menschen, die gerade schwächer sind. Die Sonne leuchtet ja nicht nur für andere. Sie ist auch selbst hell. Und schön. Und warm. Da kann der Frost draußen noch so klirren.

Liebe Leserinnen und Leser, das ist eine christliche, eine biblische Aufforderung: Seien wir wie die Sonne an diesem 8. Februar 2021. Gehen wir auf in unserer Pracht. Das wird uns gut tun. Und vielen anderen auch. Amen.

Lied

Ein christliches Kinder- und Jugendlied, vielleicht kennen Sie es ja

(„Durch Hohes und Tiefes“ Nr. 337):

Refrain: Gottes Liebe ist wie die Sonne, sie ist immer und überall da. (2x)

  1. Streck dich ihr entgegen, nimm sie in dich auf.
  2. Sie kann dich verändern, macht das Leben neu.
  3. Hinter grauen Wolken scheint sie strahlend hell.
  4. Nichts kann uns von ihr scheiden, was auch immer es sei.
  5. Gib ihr deine Antwort, vertrau dich ihr ganz an.
  6. Gib die Liebe weiter an den, der nicht lieben kann.

Gebet             

Strahlender Gott, ich möchte auch strahlen und leuchten.

Lass mich Liebe entdecken, heute und an jedem Tag. Ich will die Augen offenhalten.

Und lass mich Liebe verschenken. Ich will großzügig sein. Hilf mir dabei. Amen.

Und nun?

Leuchten Sie! Genieße Sie etwas Schönes. Machen Sie sich eine Freude. Und versuchen Sie dann, für jemand anderen zu strahlen. Wie Sonnen das eben so machen …

Einen sonnigen Tag wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Christoph Eichert (Paulusgemeinde)

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