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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Hausandacht Ostersonntag, 4. April 2021

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Wir freuen uns, dass diese Hausandacht den Weg zu Ihnen gefunden hat. Gönnen Sie sich einen Moment Ruhe. Nehmen Sie sich Zeit für diesen geistlichen Impuls. Wenn Sie mögen, sprechen Sie die Gebete laut, und wenn Sie das Lied kennen, singen Sie es. Zünden Sie eine Kerze an, denn Jesus Christus, das Licht der Welt, ist bei Ihnen.

Eröffnung
Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Psalmgebet  (aus Psalm 118)
Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. In der Angst rief ich den HERRN an; und der HERR erhörte mich und tröstete mich. Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?  Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen. Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Fürsten.  Man stößt mich, dass ich fallen soll; aber der HERR hilft mir. Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil. Man singt mit Freuden vom Sieg  in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg!
Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen. Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis.  Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.  Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.  Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.   

Bibelwort:  Die Frauen am leeren Grab (Markus 16,1-8)
Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.

 

Impuls:
Was steht auf dem Stein, der vor unserer Seelentür liegt?
Angst vor der Zukunft, Angst vor Ansteckung, Sorgen um die Zukunft unserer Kinder, Furcht vor Fremdbestimmung und weiteren Einschränkungen, Ungewissheit, Finanzielle Nöte, Trauer um Verstorbene, Bangen um die Arbeitsstelle, Sorgen um die Umwelt, Angst vor Kriegen, Wut und Ohnmacht, Ratlosigkeit und Ungeduld?
All das kann unsere Seele belasten.
Wer wälzt uns den Stein weg? Von wem kommt uns Hilfe?
Als die drei Frauen am Ostermorgen vor dem Grab standen und genau hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.
Das Leben hatte gesiegt. Die Liebe hatte gesiegt. Die Hoffnung hatte gesiegt. Noch fürchteten sie sich sehr. Aber der Stein war schon fortgenommen. Es brauchte noch viele Glaubenszeugen, bis aus der Trauer wieder Freude wurde.
Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden, hörten sie sagen.  (Lukas 24.1-8)
Wir leben von Ostern her. Der Stein ist bereits fortgewälzt. Der Weg ins Leben ist wieder frei. Das Leben ist Gottes Versprechen an uns. Wenden wir also unseren Blick wieder dem Leben zu. Schauen wir auf die Möglichkeiten und Chancen unseres Lebens und feiern wir unsere eigene innere Auferstehung!

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest!
Ihr Pfarrer Friedhelm Kasparick

Lied

Christ ist erstanden
von der Marter allen.
Des sollen wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden,
die Welt, die wär vergangen,
seit dass er erstanden ist,
so loben wir den Herrn Jesu Christ.
Kyrieleis.

Gebet
Lebendiger, lebensschaffender Gott,
spiel uns das Lied vom Leben ins Ohr, damit wir von der Hoffnung singen können trotz so viel Sterbens in unserer Welt.
O Herr, hilf, lass wohlgelingen, dass das Licht des Ostermorgens
uns aufweckt aus Trägheit und Zweifel
und alle Düsternis aus uns vertreibt.  Amen

Segen
Mögen heute die ersten Sonnenstrahlen, die dein Herz erwärmen, auch deinen Nachbarn erreichen. Mögen die ersten Worte, die aus deinem Mund kommen, einen Menschen glücklich machen. Mögen deine Schritte den Weg zu deinem Nächsten finden und den Alltag zum Fest werden lassen. Möge Gott dich segnen.

 

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