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Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

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Zwei Städte für ein Halleluja
Der "Kirchentag auf dem Weg" in Halle und Eisleben vom 25. - 28. Mai 2017

In der Region zwischen Halle (Saale) und Lutherstadt Eisleben ist das Wirken Martin Luthers in einer besonderen Intensität spürbar. Wie an kaum einem anderen Ort konzentrieren sich hier authentische Stätten der Reformation.

Prägend für das Erscheinungsbild Halles ist die imposante Marktkirche mit ihren vier Türmen. Die dreimalige Predigtstätte Luthers beherbergt noch heute seine originale Totenmaske. Die gegenüberliegende Marienbibliothek ist eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken Deutschlands, die in ihrem Bestand auch originale Handschriften des Reformators aufweist. Geschichtliche Bedeutung erlangte Halle auch durch Luthers Gegenspieler Kardinal Albrecht.Der Dom, die Neue Residenz sowie das heutige Kunstmuseum Moritzburg, sind bedeutende architektonische Zeugnisse von Albrechts Wirken in der Saalestadt. Die auf Luthers Visionen fußenden „Franckesche Stiftungen“ sind mit dem Historischen Waisenhaus, dem längsten Fachwerkhaus Europas, dem ältesten bürgerlichen Museumsraum und seiner frühmodernen Kulissenbibliothek für das UNESCO-Welterbe nominiert. Im Gegensatz zum großstädtischen Halle liegt der Reiz Eislebens in seiner kleinstädtischen Struktur mit kleinen Häuschen neben herrschaftlichen Anwesen. Das in der Stadt befindliche Geburtshaus Luthers und die St. Petri-Pauli-Kirche, Taufkirche Martin Luthers und heutiges mehrfach mit Architekturpreisen prämiertes „Zentrum Taufe“ mit seinem großen, immer mit Wasser gefüllten Taufbrunnen, stehen für den Lebensanfang des Reformators. Im Gegensatz hierzu markieren die St. Andreaskirche, als letzte Predigtstätte, sowie Luthers Sterbehaus das Ende seines bewegten Lebens.

Wir sehen uns! Allein die Vielzahl an authentischen Orten der Reformation machen einen Besuch in Halle (Saale) und Lutherstadt Eisleben auf dem Weg nach Lutherstadt Wittenberg lohnenswert. Aber auch das vom 25. bis zum 27. Mai 2017 gebotene Programm steht den hier befindlichen Sehenswürdigkeiten in nichts nach. Mit dem Eröffnungsgottesdienst am Fuße der halleschen Marktkirche und einem bunten Treiben auf den historischen, innerstädtischen Höfen wollen wir zu Beginn gemeinsam den Glauben feiern. Am zweiten Tag laden Gesprächsrunden, Foren und Workshops an ungewöhnlichen Orten und mit namhaften Gästen dazu ein den Glauben zu bedenken. Fulminanter Abschluss dieses Tages wird das nächtliche „BAND DER KIRCHEN“ sein. Diese offene Kirchennacht wird die Lutherstadt Eisleben über Halle (Saale) mit dem Kloster Petersberg verbinden und mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot über eine Strecke von 50 km den Lutherweg zum größten ökumenischen Frühlingsfest Deutschlands werden lassen. Der letzte Tag steht ganz im Zeichen des Thementages in Lutherstadt Eisleben. Inhaltliche Führungen, kritische Diskurse und eindrucksvolle Begegnungen lassen die Zeit der Reformation im Mansfelder Land lebendig werden. Der an diesem Tag parallel stattfindende Familienkirchentag  sowie künstlerische Pojekte im halleschen Stadtraum sorgen dafür, dass es den Gästen auch in Halle (Saale) nicht langweilig wird.

Ein zweitägiges, überregionales Treffen von Gospelchören mündet am Samstag in ein großes Abschlusskonzert mit prominenter Unterstützung und den abschließenden Reisesegen, der unsere Besucherinnen und Besucher auf ihren Weg nach Wittenberg begleiten soll.

Lust mitzumachen? Mehr Infos finden sich hier...

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